Nylons - Nylonstrümpfe als Highlights zu Dessous

Der Begriff Nylons hat sich bereits seit langer Zeit als Synonym für sexy Strümpfe in der Damenmode und besonders im Zusammenspiel mit Dessous etabliert. Dabei handelt es sich genauer betrachtet eigentlich um den Begriff Nylonstrümpfe. Abgeleitet wird die Kurzform „Nylons” von dem Stoff Polyamid bzw. Nylonfaser oder Perlon. (siehe dazu die Erklärung dieses Mikrofaserstoffes) In jedem Fall sind mit dem Begriff Nylons halterlose oder auch Strümpfe für Strapshalter gemeint. Umgangssprachlich lassen sich diese Strümpfe auch alle unter dem Begriff Netzstrümpfe zusammenfassen.

Die Geschichte des Nylon

Geschichtlich lassen sich Netzstrümpfe bis in das vorherige Jahrhundert zurück verfolgen. Dieser Überlieferung zufolge stammen Netzstrümpfe aus Frankreich und wurden dort zuerst von Tänzerinnen getragen. Dabei handelte es sich um schwarze blickdichte Strümpfe, welche allerdings am Oberschenkel endeten, und so dem (meist männlichen) Zuschauer einen erotischen Einblick boten. Da zu dieser Zeit fast ausschließlich weiße Unterröcke getragen wurden, fielen diese besondern Strümpfe natür5lich um so mehr auf.

Erst um 1940 wurde die eigentliche Nylonfaser entwickelt. Dabei handelte es sich um eine militärische Entwicklung, da diese Kohlefaser eine besondere Reisfestigkeit bot.

Nylonstrümpfe mit Naht

Da die Herstellung der Nylonstrümpfe eine technische Herausforderung darstellte, hatten alle Strümpfe auch eine Naht. Diese wurde dann aus optischen Gründen auf die Rückseite des Beines gelegt. Diese Naht stellt in der heutigen Zeit noch einen besonderen Reiz dar, da durch sie die Beine eine Frau optische gestreckt werden und vielfach auch die Beine damit schmaler wirken. Erst viele Jahre später wurden spezielle Maschinen entwickelt, welche eine nahtlose Herstellung erlaubten.

Nylons und Dessous

Da es sich bei dem Nylonstoff um einen weitestgehend durchsichtigen Stoff handelt, hat er auch in anderen Bereichen der Dessousmode Einzug gehalten. Mittlerweile werden viele Dessous Artikel, wie zum Beispiel BHs, Strings oder Tangas auch aus Nylon gefertigt. Außerdem gibt es auch andere Unterwäschestücke die komplett aus Nylon gefertigt sind. Dazu gehören unter anderem auch Catsuits. Hier ist allerdings der Übergang zur Reizwäsche aufgrund der Durchsichtigkeit des verwendeten Stoffes fast fließend.


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Heute sind Nylons im Bereich der Damenunterwäsche nicht mehr wegzudenken, üben diese Strümpfe auf den männlichen Betrachter doch einen gewissen erotischen Reiz aus. In Kombination mit High Heels können sich Frauen besonders feminin präsentieren.


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